Full House bei Poker – Regeln und Beispiele
Ein Full House besteht aus drei Karten gleichen Ranges und zwei Karten eines zweiten Ranges. Die Hand rangiert direkt unter Vierling und über Flush.
Bei gleichzeitigen Full Houses entscheidet zunächst das Dreier-Paar, dann die Zweier-Kombination. Spieler vergleichen die Kartenwerte, nicht die Anzahl der Karten.
Voraussetzungen für ein Full House
Um ein Full House bilden zu können, braucht ein Spieler mindestens drei Karten einer Sorte und zwei weitere einer anderen. Diese Kombination entsteht meistens bei Texas Hold’em durch die Nutzung von Community Cards.
Beispiel: Drei Siebenen und zwei Könige ergeben „Sieben über Könige“. Höhere Dreier-Paare schlagen niedrigere, unabhängig von den Beikarten.
Vergleich mehrerer Full Houses
Bei identischen Dreier-Paaren gewinnt die höhere Zweier-Kombination. Zwei Spieler mit „Acht über Fünf“ und „Acht über Vier“ sehen die Fünfer gewinnen.
Ein Spieler kann sein Full House durch zwei Karten auf der Hand und drei auf dem Board bilden. Auch die umgekehrte Variante ist möglich.
Häufige Irrtümer bei der Bewertung
Viele Anfänger verwechseln Full House mit Flush oder Straight. Ein Flush besteht nur aus fünf Karten derselben Farbe, während ein Full House gemischte Farben aufweist.
Ein Straight Flush oder Royal Flush schlägt jedes Full House. Spieler sollten daher immer die genaue Handstruktur prüfen, bevor sie Chips in den Pot schieben.
Spielen Sie verantwortungsvoll. Glücksspiel kann süchtig machen. Setzen Sie ein Limit und hören Sie auf, wenn es kein Vergnügen mehr ist. Ab 18.