Fake it until you make it

Fake it until you make it



Mittlerweile ist es zwei Jahre her, dass Fotos nicht mehr chronologisch angezeigt werden und das ganze Instagram Thema ist mittlerweile so alt und langweilig wie der ausgerauchte Prosecco in meinem Kühlschrank.



Egal ob Blogger, Firmen oder private Nutzer, ich denke, es haben mittlerweile alle, ausnahmslos mitbekommen, dass es das „gute, alte Instagram" nicht mehr gibt, selbst wenn wir wie alte Waschweiber „früher war alles besser!“, jammern. Es ändert nichts an der Tatsache, dass man sich mit dem neuen System arrangieren muss, schließlich möchte Instagram auch etwas vom „Money-Kuchen“ haben, denn worum geht es schlussendlich immer? Um Geld, darum dreht sich nun Mal die Welt. Fakt, Punkt, Ende, aus. 

Die Veränderung der gesamten App bringt natürlich auch ein paar negative Dinge mit sich, die ich persönlich weitaus nerviger finde, als dass ich eventuell 100 Likes weniger pro Bild bekomme. Bots, gekaufte Likes und Follower sind zu einem ständigen Begleiter vieler Influencer oder Blogger geworden. Einmal damit begonnen ist es umso schwieriger wieder damit aufzuhören, schließlich würde das ganze Kartenhaus dann plötzlich in sich zusammenfallen oder? Die Frage, die ich mir stelle ist folgende: Wer sollte dafür verantwortlich gemacht werden, dass solche Dinge derart überhandgenommen haben? Die Erfinder solcher Apps/Seiten, die Benutzer der Apps oder Instagram selbst? 

Meiner Meinung nach würde dieser ganze Zirkus gar nicht erst notwenig sein, wären bestimmte Firmen nicht so dermaßen zahlenfokusiert. Würden sich manche Firmen nicht ausschließlich auf Likes, Reichweite und die Followerzahl stürzen wie Aasgeier in der Wüste, würden bestimmte Personen auch nicht einen derartigen Druck oder das Verlangen verspüren, mit gewissen Mitteln nachzuhelfen. Nicht immer wird qualitativ hochwertiger Content geschätzt und nicht selten habe ich E-Mails wie: „Leider benötigen wir bei deiner Followerzahl mindestens 1500 Like pro Bild, um dich bezahlen zu können“ bekommen. Solche Firmen sollten genau eines machen und zwar sich schämen. 

Der wichtigste Maßstab für Firmen, mit einem Blogger zusammenzuarbeiten, sollte meiner Meinung nach ganz klar der Marken/Imagetransfer und die qualitative Aufbereitung des Contents sein und nicht Likes oder die Followerzahl. Umso dankbarer bin ich für meine tollen Kooperationspartner, bei denen Qualität ganz klar Vorrang hat. Wien ist ein Dorf und deswegen dürfte es also nicht verwunderlich sein, dass es mittlerweile auch die Runde gemacht hat, wer ehrlich ist und wer nicht und immer mehr Firmen sich dessen bewusst werden, dass es nicht immer nur um die lieben Zahlen geht. (bzw nicht ausschließlich!)

Eins sei gesagt, nur weil es eine neue Art von Beruf ist und das Betrügen hier keine gesetzlichen oder andere Konsequenzen mit sich zieht, heißt es nicht, dass es nicht trotzdem daneben ist, selbst wenn Firmen in der Vergangenheit einen erheblichen Beitrag zur krampfhaften Verzerrung eurer Zahlen geleistet haben.






















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