Wie ich meine Beiträge kennzeichne

Wie ich meine Beiträge kennzeichne



Fehlende Werbekennzeichnung, falsche Werbekennzeichnung, Abmahnwellen, Schleichwerbung und ratlose Gesichter. Langsam kommt mir vor, dass sich niemand mehr so richtig auskennt und einfach das macht, was er für richtig hält.



Fehlende oder falsche Werbekennzeichnung von bezahlten Werbeinhalten gibt es nicht erst seit gestern. Nach der Abmahnwelle in Deutschland drehten auch in Österreich alle vollkommen durch, dabei liegt doch bekanntlich in der Ruhe die Macht. Instagram wurde geflutet mit diversen Stories und Blogger haben alte Fotos und Beiträge, wo die Kennzeichnung fehlte, adaptiert bzw., ausgebessert. 

Und wisst ihr was ich gemacht habe? 

Alles wie bisher, da ich meiner Meinung nach von Beginn an immer alles richtig gekennzeichnet habe und es auch absolut nichts zu verheimlichen gibt, schließlich stehe ich ja zu den Kooperationen, die ich eingehe. Um das Ganze für euch noch etwas transparenter zu machen, habe ich euch einen kurzen Überblick zusammengestellt, wie ich meine Inhalte kennzeichne:


Werbung/Bezahlte Partnerschaft mit .. 

Solltet ihr einen Blogpost dieser Art, Foto oder Instagram Story lesen/sehen, wurde dafür bezahlt. Ich gehe prinzipiell nur Kooperationen ein, die ich toll finde, die zu mir passen und womit ich mich zu 100 % identifizieren kann. Aus diesem Grund ist absolut nichts dabei diese auch ordnungsgemäß für euch zu kennzeichnen. Irgendwo müssen unsere Brötchen bekanntlich ja auch herkommen, da wir auch nicht NUR von Luft und Liebe leben können, aber ich hoffe auch das wisst ihr bzw. dabei bin ich mir ebenfalls zu 100% sicher. Ich verstehe jedoch den Frust mancher Follower, wenn jedes Bild NUR mehr bezahlte Werbung beinhaltet und die ganze Person an sich einfach nicht mehr authentisch wirkt.  Wenn ihr einen Blick auf meine Kanäle werft, werdet ihr genug Content vorfinden, der unbezahlt ist, da es mir einfach wahnsinnig Spaß macht zu inspirieren, auch wenn kein Geld fließt. Ich liebe es „einfach so“ Bilder zu machen, Outfits zusammenzustellen und kreativ zu sein. 

Pr-Sample/Anzeige

Hier handelt sich um reinen Warenwert bzw. kostenlose Produkte/Geschenke, da mir laufend von diversen Firmen zugesendet werden. Die Dinge, die mir besonders gut gefallen, stelle ich euch dann im Zuge einer Instagram Story, Blogposts oder eines Fotos vor. Hier bekomme ich aber kein extra Honorar bezahlt und die Postings erfolgen aus freien Stücken, da wie bereits erwähnt mir die Sachen einfach gut gefallen oder sie mich überzeugt haben. Wichtig: Es müssen Pr-Samples, Geschenke & Co ebenfalls gekennzeichnet werden. Ich sehe immer wieder in diversen Stories von Influencern/Bloggern, wo das einfach nicht gemacht wird. Jedoch stellt sich mir hier die Frage, ob man diese folgend überhaupt als Influencer/Blogger bezeichnen kann, wenn sie ihren Job anscheinend nicht ausreichend ernst nehmen oder sich mit der richtigen Werbekennzeichnung auseinandersetzen und einfach „drauf scheißen“.

Einladung

Solltet ihr so etwas auf meinen Kanälen sehen, könnt ihr es euch ähnlich vorstellen, wie ein PR-Sample, nur dass es hier um einen Ort geht, wie z.B. ein Restaurantbesuch oder Presseevents von Firmen. 

Keine der drei oben genannten Optionen 

Hier wurde ich weder bezahlt noch trage ich irgendwelche Samples oder geschenkte Produkte, Kleidung oder ähnliches. Alles selbst gekauft. Manchmal schreibe ich „selbst gekauft“ in meinen Stories dazu, um das Ganze noch transparenter für euch zu machen.

Was ich nicht verstehe

Bei manchen Bloggern/Influencern habe ich auch gesehen, dass sie bei ausschließlich jedem Bild am Beginn der Caption „Werbung“ schreiben, was für mich nicht nur unlogisch, sondern gleichzeitig auch enorm intransparent ist. Man kann sich das ungefähr so vorstellen, als würde ich ein Bild einer Tomate posten, als Geolocation „Vienna, Austria“ taggen und dann steht in der Caption „Werbung“. Welche Sinnhaftigkeit ist hier gegeben, außer keine, meiner Meinung nach? 

Nicht zulässige Kennzeichnung sind meines Wissens folgende: 

  • #ad
  • #Werbung
  • #sponsored
  • Kennzeichnung am Ende der Caption
  • Kennzeichnung in einer anderen Sprache die von einer Minderheit eurer Follower gesprochen wird
  • Fehlende bzw. gar keine Kennzeichnung
  • Powered by xy
  • Ein einfaches „Danke“
  • Partnerschaft mit xy
  • Kooperation mit xy

Ich bekomme auch oftmals falsche Vorschläge zur Kennzeichnung von Agenturen oder Firmen, die ich dann aber natürlich höflich darauf hinweise, dass dies nicht zulässig ist. Sollte man nämlich abgemahnt werden, kann man sich nicht auf die Agentur oder Firma hinausreden, deshalb sollte man hier auch unbedingt aufpassen. Ich denke einfach, dass man mit dem ganzen Thema „Kennzeichnung“ am besten fährt, wenn man lieber einmal zu viel, als zu wenig kennzeichnet. 
















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